Do, 22. Februar 2018

20:30
Bireggstr. 36
6003 Luzern

Duotage Festival

Konzerte. Mit Urban Lienert & Hans-Peter Pfammatter, Eclecta, Joashino
041 360 60 66
Bireggstr. 36
6003 Luzern

DONNERSTAG, 22.02.2018
20.30: Urban Lienert & Hans-Peter Pfammatter [CH]
Hanspeter Pfammatter und Urban Lienert haben als Dozenten an der Hochschule Luzern Heerscharen von Jazzstudenten unterrichtet und beeinflusst. Pfammatter ist als Pianist mit verschiedenen Bands unterwegs und verfolgt nebenbei seine eigenen Projekte an den Schnittstellen zwischen Jazz und elektronischer Musik. Sein Duo-Partner Urban Lienert ist einer der versiertesten E- und Kontrabassisten des Landes. Seit mehreren Jahren gilt sein Hauptinteresse dem Entwickeln von neuen Sounds mit Hilfe von Präparationen und elektronischen Effekten. Ein Duo, das sich blind versteht und im freien Fall die Grenzbereiche der Improvisation überschreitet.
21.30: Eclecta [CH]
Eclecta ist ein erklärt eklektisch elektrisierendes Musikfeuerwerk: Mit Piano, Gitarren, Trommeln und weiss der Gugger wie vielen anderen Instrumenten singen, rasseln, schreien, quietschen und flüstern sich die beiden Sängerinnen und Performerinnen Andrina Bollinger und Marena Whitcher in Ekstase. Sie ecken an und zaubern dennoch (oder gerade deshalb) einen wunderbar knalligen Stilmix auf die Bühne – dies ganz leicht und ungezwungen, als wäre es das Natürlichste auf der Welt. Ecken und Kanten wohin das Ohr hört, für die Ewigkeit bestimmt, für das Herz gespielt. So entsteht wundervolle Musik aus dissonantem Wohlklang, kratzbürstigem Pop, dichterischen Melodien und musikalischer Poesie.
22.30: joasihno [DE]
Die beiden Multiinstrumentalisten und Bandmitglieder von «The Notwist» Cico Beck und Nico Sierig verarbeiten in ihrem ausschweifenden Experimental-Pop mit Hilfe von Klangrobotern alles, was musikgeschichtlich Rang und Namen hat: Von Radiohead und Beck über die Beatles ist alles mit dabei und es passt einfach: Island, Afrika, Eichstätt, Klassik, Pop, E und U, kalt und warm, bunt und grau, Intuition, professionelles Können und im richtigen Moment loslassen. Es funktioniert, weil «Joasihno» in der Lage ist, Grenzen zu ignorieren und sie wie selbstverständlich nicht als Hindernis, sondern als Chance zu begreifen.