Do, 17. Mai 2018

20:00
Spelteriniweg 6
6005 Luzern

Ernst Schnellmann

«Durscht». Nach «Le Petit Prince» von Antoine de Saint-Éxupéry. Chanson-Figuren-Theater. Musikalische Mitgestaltung: Jörg Müller (clo) & Jorgos Weingartner (g)
Spelteriniweg 6
6005 Luzern
je nach Veranstaltung

In der Zusammenstellung und Gestaltung unserer neuen Inszenierung bin ich von der Idee ausgegangen, die beiden Werke ′Durst′ und ′Der Kleine Prinz′ miteinander zu verbinden. Zwei Erzählungen von Antoine de Saint-Exupéry, die von den inhaltlichen Schwerpunkten her sehr viele Parallelen aufweisen. Auch bei Saint-Exupéry selber waren die erlebten Geschehnisse, die er nach seinem Absturz mit seinem Flugzeug in der Wüste Sahara beschreibt, schliesslich der Ausgangspunkt und die inhaltliche Grundlage zum Verfassen des weltberühmten, philosophischen Märchens ′Le Petit Prince′.
Im gleichen Sinne gehe denn auch ich als Erzähler und in Theaterszenen von der realen Geschichte ′Durst′ aus, um mit Figurensequenzen in die Welt des Kleinen Prinzen zu wechseln. Ein Hin und Her von der wirklich erlebten Geschichte zur philosophischen Ebene des Petit Prince, bis die beiden Erzählungen immer mehr ineinander verschmelzen.
 
Zu dieser besonderen Gestaltungsweise der beiden Geschichten gesellt sich noch unser eigenständiges Theater-Konzept (als Chanson – Figuren − Theater): So wird denn die ganze Inszenierung mit einigen Liedern auch noch in Verbindung gestellt zu unserer eigenen persönlichen Alltags-Welt … mit dem klaren Ziel, die drei Elemente (Chanson-Figuren-Theater) immer mehr miteinander zu vereinigen.
 
Nach einer langen, aufwändigen Entstehungsphase – in Zusammenarbeit mit den Musikern Jörg Müller (Violoncello) und Jorgos Weingartner (Gitarreneinspielungen) – freuen wir uns nun sehr, mit diesem speziellen Bühnenwerk an den Auftritten im Theater Pavillon Luzern vor ein gespanntes Premieren-Publikum zu treten (mit dem Wermutstropfen, dass die eigens gestalteten Gitarrensequenzen von Jorgos nur als Einspielungen aus einer andern Sphäre erklingen werden, da er leider mitten in der Entstehungsphase verstorben ist). Aber erst recht freue ich mich, dass sein musikalischer Beitrag dennoch integriert ist − und in dieser sphärischen Art irgendwie gar zum Kern der Geschichte passt.