Sa, 30. Dezember 2017

17:45
Meggenhornstrasse
6045 Meggen

klang-Musiktage: 30 Jahre musikalische Freundschaft

Konzert. Klassik. Werke von Beethoven, Dvorak
Meggenhornstrasse
6045 Meggen

30 Jahre musikalische Freundschaft
Das Guarneri Trio spielt seit über 30 Jahren in der gleichen Besetzung. Da entsteht eine ganz innige Symbiose beim Zusammenspiel. Hier zu hören mit Werken von Beethoven und Dvorak.
Das Guarneri Trio aus Prag hat soeben sein 30 jähriges Bühnenjubiläum gefeiert. Das Trio ist über all die Jahre zusammengewachsen und behält seine Spielfreude und sein Können. Die Basler Zeitung schreibt: «... Einerseits souverän, zwischen zarter Leichtigkeit und kraftvollem Strich changierend, anderseits jede dynamische Nuance sensibel ausleuchtend, verwandeln die drei Musiker (jeden Satz) in ein kostbares Kleinod.»
 
Ludwig van Beethoven (1770-1827) - Trio in B-Dur, WoO 39 und Trio in D-Dur, op. 70/1 „Geister-Trio“ Vom Grossmeister der Klassik kommen zwei Werke zur Aufführung. Zum Trio WoO 39 aus nur einem Satz (Werk ohne Opus, komponiert 1812) schrieb Beethoven: «Für meine kleine Freundin Maxe Brentano zur ihrer Aufmunterung im Klavierspielen». Sie war die Tochter von Beethovens Freundin Antonie Brentano. Das Werk wurde erst nach Beethovens Tod veröffentlicht. Sein op. 70/1, bekannt auch unter dem Namen «Geister-Trio» entstand 1808. Der Kopfsatz besticht durch die Knappheit der Form. Mit energischem Staccato legen alle drei Instrumente unisono den Beginn des Satzes in fast unerträglicher Spannung fest – doch die Spannung löst sich rasch. Dem langsamen Mittelsatz verdankt das Trio seinen populären Beinamen «Geister-Trio» – hören Sie selbst, ob es Ihnen so vorkommt.
 
Antonín Dvořák (1841-1904) - Trio Nr. 1 in B-Dur, op. 21 Dvorak hatte allen Grund, seinen eigenen Kindern und anderen angehenden Musikern Werke wie die Sonatine und die Romantischen Stücke zu widmen. Er selbst hätte solche Musik in seiner Kindheit wohl auch gerne gespielt. Dvorak vertraute stets darauf, der liebe Gott werde ihm “schon auch einige Melodien zuflüstern”. Doch dieser göttliche Funke wehte ihn oft genug mitten in der Härte des Lebens an. Daraus erklärt sich, warum Dvorak seine ersten Schritte als Komponist erst spät, zaghaft und manchmal mit nur geringem Profil tat. Von den Frühwerken lässt sich allgemein sagen, dass sie den klassischen Modellen vor Beethoven verhaftet sind, sich dann mehr und mehr die Tradition Schumanns und Mendelssohns einverleiben. Das Jahr 1875 Dvorak war damals immerhin schon 34 bildete einen Wendepunkt. In der Kammermusik mit Klavier setzte er durch das B-Dur- Trio, op. 21, und das D-Dur-Quartett, op. 23, einen Neuanfang. Unter diesen vier Werken ist das Trio, op. 21, zu Unrecht das am wenigsten gespielte. Erwachsene: CHF 40.00 / 60.00 Mit Apéro und Essen: CHF 150.00 / 170.00 Jugendliche 14 - 20 Jahre und Studenten: 50-75% an der Abendkasse Kinder unter 14 Jahren: CHF 10.00 https://klang.ch/de/tickets#die-preise-im-schloss-meggenhorn klang - Musiktage auf Schloss Meggenhorn, 6045 Meggen, MO-FR 9.00-11.30 / 13.30-17-00, Tel. 041 250 79 02 Anschliessend an das Konzert können die Besucher auf Vorbestellung ein Apéro und ein 3-Gang-Gourmetmenu geniessen.

Eintrittspreis: 
http://www.klang.ch