Fr, 04. Mai 2018

19:00
Löwenplatz 11
6004 Luzern

Löwen Safari

Sonderausstellung. Mit Stefan à Wengen, Franz Eggenschwiler, Anton Egloff, Hamed Rashtian, Katharina Swoboda, Tatsuma Takeda, Till Velten, Andreas Weber u.a. Präsentiert von L21
041 412 08 09
Löwenplatz 11
6004 Luzern
MI-SA 15-20.30 Uhr SO 14-18 Uhr

Das Mehrjahresprojekt «L21» der Kunsthalle Luzern bezweckt die künstlerische Befragung des Luzerner Löwendenkmals. Dieses vermutlich meistbesuchte Monument der Schweiz besteht aus einem in die Wand eines ehemaligen Sandsteinbruches gemeisselten sterbenden Löwen, umgeben von einem idyllischen kleinen Park. Der Entwurf des Löwen stammt vom damals weltberühmten dänischen Bildhauers Bertel Thorvaldsen. Das Denkmal wurde vom Luzerner Patrizier Carl Pfyffer von Altishofen zu Ehren seiner Offizierskameraden der Schweizergarde, die am 10. August 1792 – auf dem Kulminationspunkt der Französischen Revolution – bei der Verteidigung des königlichen Tuilerienpalastes in Paris gefallen waren, errichtet.

Als erste einer Reihe von Veranstaltungen lädt «L21» in die Kunsthalle Luzern zu einer «Löwen Safari». Die von Peter Fischer, freier Kurator und Projektleiter von L21, zusammengestellte Ausstellung macht sich auf die Fährte des Löwen. Heute geht es bei den Safaris nicht mehr so sehr darum, das Grosswild zu erlegen, sondern es zu beobachten. So auch bei der L21-«Löwen Safari». Sie interessiert sich besonders für die symbolische Bedeutung des Löwen in verschiedenen Zeiten und Kulturen. Sie gibt aber auch einen Vorgeschmack, eine Art Vorschau auf kommende Projekte von «L21» und thematisiert schliesslich den Löwen in ganz unterschiedlichen Aspekten: etwa im Zusammenhang mit der der bildlichen Überlieferung des Motivs des Löwen in der Kunst, aber auch aus der Sicht von der Zoologie bis zur Anthroposophie.

Die Ausstellung vereint Werke sowohl von internationalen wie von Luzerner Künstlerinnen und Künstlern unterschiedlicher Generationen. Die Mehrzahl davon ist in Zusammenarbeit mit dem Projekt L21 entstanden, einige davon sind erste Manifestationen von Works-in-progress, die in den nächsten vier Jahren fortgesetzt werden. Die Ausstellung wird von einem permanent präsenten Symposium, konzipiert von Till Velten, sowie weiteren Veranstaltungen wie Künstlergesprächen, Performances oder Lesungen begleitet.

Kuratiert von Peter Fischer
Mit: Stefan à Wengen, Franz Eggenschwiler, Anton Egloff, Hamed Rashtian, Katharina Swoboda, Tatsuma Takeda, Till Velten, Andreas Weber u.a.

Freier Eintritt