Do, 07. Dezember 2017

18:00

Willi Siber

Vernissage
Ober-Alstadt 8
6300 Zug
DI-FR 14-18.30 Uhr, SA 10-16 Uhr

Seit 1987 reiche Ausstellungstätigkeit in deutschen und schweizerischen Galerien, in städtischen Galerien und Kunstvereinen Deutschlands. Seit 2000 Ausstellungen in Holland, Dänemark, Oesterreich, Frankreich, Australien, Hongkong, Südkorea und in den USA.

Vor allem im süddeutschen Raum hat Willi Siber verschiedene Kunst am Bau Projekte realisiert.

In vielen öffentlichen Sammlungen Deutschlands sind seine Arbeiten vertreten.

„Vielleicht waren es gerade die schwäbischen Tugenden oder das, was man dafür halt, die Willi Sibers Karriere ermöglichten - und ihn von vielen anderen in der Kunstszene unterscheidet. Man sagt ja den Schwaben nach, dass sie Tüftler und Schaffer seien; und so abgegriffen die Klischees auch sein mögen, so sehr scheinen sie doch auf Willi Siber zuzutreffen. Es ist aber nicht Oberschwabens »glückhafte Rückständigkeit« (Elmar Kuhn), die ihn auszeichnet, son­dern ganz im Gegenteil seine immer währende Neugier, Suche und Innovationskraft. Ausgestattet mit einem geradezu überbordenden Gestaltungswillen erfindet sich Willi Siber immer wieder neu, überrascht mit unerwarteten Material- und Formexperimenten selbst langjährige Kenner seiner Arbeit - und bleibt sich doch treu: Ob in seinen schon zu Klassikern geworde­nen Kissen aus Holzsplittern, in seinen Wandobjekten, Gitterskulpturen oder  Stahl-­Lack-Objekten: Willi Sibers unerschöpfliche Form- und Bildfindung dreht sich immer um Motive wie Schwere und Leichtigkeit, Fülle und Leere, Offenheit und Geschlossenheit sowie dem Spiel mit Haptik und Charakter unterschiedlichster 0berflächenstrukturen. Auch hierin kommt, nebenbei gesagt, eine schwäbi­sche Komponente in Willi Sibers Schaffen zum Aus­druck: Er setzt wie der hiesige Barock ganz auf die Kraft und Sinnlichkeit des Materials und der Farbe. ln seiner Wertschätzung für die Kunst der Gegenreformation gelingt auch Willi Siber immer wieder ein meister­haftes illusionistisches Vexierspiel zwischen Sein und Schein, wie es im oberschwäbischen Barock so häufig anzutreffen ist.“  (Andreas Ruess)