Coronavirus/COVID-19

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Di, 09. April 2019

19:30
Franziskanerplatz 1
6003 Luzern

Lucerne Festival: Oster-Festival

Konzert. Klassik. Mit Le Concert d’Astrée, Emmanuelle Haïm. Werke von Samuel, Biber, Bach u. a.
Franziskanerplatz 1
6003 Luzern

Le Concert d’Astrée  
Emmanuelle Haïm  Orgel, Cembalo und Musikalische Leitung
«Sacro Profanum»
Instrumentalmusik für Hof und Kirche
 
Scheidt Samuel (1587–1654)
Pavane, Gaillarde und Courant dolorosa a-Moll aus den Ludi Musici
Anonymus
Ballet dansé à Stockholm aus dem Manuscrit de Kassel
Heinrich Ignaz Franz Biber (1644–1704)
Sonata XI c-Moll aus Fidicinium Sacro-Profanum
Johann Rosenmüller (1619–1684)
Sonata quarta a 3 aus den Sonate a 2, 3, 4, 5 stromenti
Marc-Antoine Charpentier (1643–1704)
Symphonies pour un reposoir H. 515
Francesco Onofrio Manfredini (1684–1762)
Sinfonia da chiesa a 4 op. 2 Nr. 9
Johann Sebastian Bach (1685–1750)
Fantasie C-Dur BWV 570
Choralbearbeitung Liebster Jesu, wir sind hier BWV 731
Choralbearbeitung Nun komm, der Heiden Heiland BWV 659
Choralbearbeitung Liebster Jesu, wir sind hier BWV 754
John Blow
Chaconne G-Dur à 4
 
Wenn die französische Maestra Emmanuelle Haïm auftritt, dann strahlt sie Freude aus und eine grenzenlose Begeisterung für die Musik, die sich spontan auf das Publikum überträgt. Als «Ms Dynamite of French Baroque» hat man sie bezeichnet, und das trifft es recht gut, denn ihre Interpretationen zünden einfach, sie haben Sprengkraft. Für zwei Abende mit ihrem Ensemble Le Concert d’Astrée kommt Emmanuelle Haïm, die 2016 am Pult der Wiener Philharmoniker bei LUCERNE FESTIVAL debutierte, zu den diesjährigen Osterfestspielen – als «artist-in-residence». Zum Auftakt lädt sie auf eine Entdeckungsreise durch halb Europa – von Frankreich über Italien, Deutschland und Österreich nach Schweden und Grossbritannien – und präsentiert dabei geistliche und weltliche Instrumentalmusik, die viele bisher wohl noch nicht kennen. Aber gerade das beflügelt Emmanuelle Haïm: Werke der Vergessenheit zu entreissen und sie zu neuem Leben zu erwecken. Dabei zeigt sie auch viel Lust an der Improvisation: «Barock lässt dir als Interpret eine unglaubliche Freiheit», erklärt sie – und vergleicht das Musizieren im Concert d’Astrée mit einer Jazzband.