Coronavirus/COVID-19

Aufgrund der aktuellen Lage (Coronavirus/COVID-19) empfehlen wir, sich auf den jeweiligen Onlinepräsenzen der Veranstaltenden zu informieren, ob die Anlässe tatsächlich stattfinden

So, 20. Januar 2019

11:00
Europaplatz 1
6005 Luzern

Luzerner Sinfonieorchester & Rudolf Buchbinder

Konzert. Klassik. Werke von Mozart, Haydn, Sibelius. Leitung: John Storgards
Europaplatz 1
6005 Luzern

Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791)
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 20 d-Moll KV 466

Joseph Haydn (1732 – 1809)
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 11 D-Dur Hob. XVIII:11

Jean Sibelius (1865 – 1957)
Sinfonie Nr. 6 d-Moll op. 104
Beides sind Klavier-Klassiker, und nur fünf Jahre stehen zwischen Haydns D-Dur-Klavierkonzert und Mozarts d-Moll-Werk. Dennoch scheinen sie Welten zu trennen. Haydn schrieb sein Konzert 1780 – aber wir wissen selbst heute nicht, ob es für den modernen Kielflügel oder für das althergebrachte Cembalo gedacht war. Es ist ein spielfreudiges Konzert, und der Klavierpart stellt durchaus virtuose Ansprüche. Es atmet den Geist der Zeit, ist entsprechend unterhaltsam und – im ungarisch gefärbten Finalsatz – witzig kapriziös. Ganz anders klingt die d-Moll-Welt in Mozarts Klavierkonzert KV 466, das 1785 entstanden ist: Nichts mehr erinnert hier an gefällige Unterhaltung. Im Gegenteil, hier herrschen jene dunkeln, zuweilen gar dramatischen Klänge vor, die Mozart später im «Don Giovanni» und im Requiem wieder aufnehmen sollte. Soloklavier und begleitendes Orchester haben nur selten dieselben Themen und kontrastieren deshalb in zuweilen recht scharfer Form, besonders eklatant im langsamen Mittelsatz. Zwei klassische Klavierkonzerte aus der alten Donaumonarchie, aber was für unterschiedliche musikalische Welten.