Coronavirus/COVID-19

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Do, 26. November 2020

14:00 bis 16:00
Kirchenstrasse 11
6300 Zug

Schnee war gestern – in den Voralpen

Sonderausstellung
Kirchenstrasse 11
6300 Zug
DI-FR 14-17 Uhr, SA-SO 10-17 Uhr

In den 1960er und 1970er Jahren entstanden überall in den Voralpen zahlreiche kleine Skigebiete. Tausende strömten aus den Städten auf die nahen Pisten. Skifahren wurde zum Volkssport, praktisch jedes Schulkind übte sich auf zwei Brettern. Auf dem Nollen, Raten, im Sattel-Hochstuckli, oder auf anderen tiefer gelegenen Skiliften machten viele ihre ersten Erfahrungen mit dem Wintersport. Heute kämpfen zahlreiche voralpine Skigebiete um ihr Überleben: Konkurrenz durch grosse Skigebiete, immer weniger Personen, die das Skifahren erlernen, und vor allem der immer öfter ausbleibende Schnee machen den Betrieb tiefer gelegener Anlagen zunehmend unrentabel. Trotz Schneekanonen wird der Wintersport, wie wir ihn kennen, bis zur Mitte dieses Jahrhunderts in tiefen Lagen wohl verschwinden. Die Ausstellung wirft einen Blick zurück auf die Zeit, als der Wintersport in den Voralpen boomte und massenhaft Leute auf die Pisten, Loipen und Schlittelbahnen brachte. Sie nimmt mit dem Klimawandel auch aktuelle Themenbezüge auf und beleuchtet die Folgen davon. In welcher Form hat wintersportliches Vergnügen in den Voralpen überhaupt eine Zukunft? Um auch dem Burghof einen winterlichen Anstrich zu verleihen, wird das Kunstwerk «Schneemann» des Urner Künstlers Peter Regli im Hof zu besichtigen sein. Der fünf Tonnen schwere und über zwei Meter hohe Schneemann bringt den Winter in die Burg – egal, was das Wetter macht. Die Ausstellung «Schnee war gestern – in den Voralpen» richtet sich an Kinder wie Erwachsene gleichermassen. Unsere jüngeren Besucher können Schnee spielerisch entdecken und werden staunen, mit welchen Geräten ihre Grosseltern die Pisten runter flitzten. Bei Erwachsenen werden neben nostalgischen Erinnerungen an eigene Schnee-Erfahrungen aktuelle Fragen nach der Zukunft des Wintersports aufgeworfen.