Fr, 08. März 2019

18:11
Europaplatz 1
6005 Luzern

Und die alten Formen stürzen ein: Kunst um 1800 aus der Sammlung

Sonderausstellung. Mit Clara Reinhard, Josef Reinhard, Léopold Robert, Jost Schiffmann, Augustin Schmid u. a.
041 226 78 00
Europaplatz 1
6005 Luzern
DI-SO 11–18 Uhr, MI 11–20 Uhr

Um 1800 formiert sich die Zivilgesellschaft, wie wir sie heute kennen. Das selbstbewusste Bürgertum gründet zahlreiche Vereine und Bildungsstätten, so auch die Kunstgesellschaft Luzern 1819, um ein Bildarchiv für die Bevölkerung anzulegen. Die Sammlungspräsentation thematisiert zum Jubiläum diese revolutionäre Epoche im Sinne von Friedrich Schillers Zitat. Der Umbruch der sozialen und politischen Verhältnisse wirkt sich auch auf die Kunst aus: Im Porträt tauchen vermehrt Kinder und einfache Bürger auf. Die religiöse Kunst wendet sich anderen Darstellungsformen zu und die Schweiz wird als Heimat Wilhelm Tells zum Ort republikanischer Freiheit und ländlicher Idylle stilisiert.

Künstlerinnen und Künstler: Johann Jakob Biedermann, Peter und Samuel Birmann, Joseph Anton Maria Christen, Melchior Paul von Deschwanden, Felix Maria Diogg, Johann Heinrich Füssli, Rudolf Heinrich Füssli, Anton Graff, Louis Aimé Grosclaude, Heinrich Hauser, Gabriel Ludwig Lory, Johann Baptist Marzohl, Sigismund Meyer von Schauensee, Jakob Christoph Miville, Hans-Jakob Oeri, Ignaz Pfyffer von Altishofen, Clara Reinhard, Josef Reinhard, Léopold Robert, Jost Schiffmann, Augustin Schmid, Franz Schrotzberg, Ludwig Vogel, Johann Georg Volmar, Jakob Samuel Weibel, Johann Melchior Wyrsch